Samstag, 20. April 2013

Schwebende Regale - DIY - selber machen:


Schwebende Bücher an der Wand. Fliegende Lesezeichen, geheimnisvolle Magie.
Ich habe ein Bild von solch einem Regal auf irgendeiner Seite gesehen. Habe es gesehen und mich verliebt. Und weil der Platz über meinem Bett so leer und trostlos war, habe ich beschlossen ein paar meiner Bücher dort in der Luft "hängen" zu lassen.
Es selber zu machen ist wahnsinnig einfach!
Ich habe gehört in manchen Geschäften soll es tatsächlich schon alles dafür geben. Metallene Winkel mit kleinen Häkchen für den unteren Buchdeckel. Aber will man nicht lieber so wenig Geld ausgeben, wie möglich? Alles selber machen, alles besser machen?
Zumindest will ich das so, also habe ich mir meine eigene Methode einfallen lassen.
 1. Beim Baumarkt (Obi?!) habe ich mir 6 Winkel gegönnt (für 3 schwebende Bücherstapel) mit den Maßen Länge 1: 10 cm; Länge 2: 7 cm; Breite: 3 cm; Höhe: 4 mm.
Besser ist es eigentlich breitere Winkel zu nehmen (vielleicht doppelt so breit) und dafür nur 1 pro Regal, aber daran habe ich irgendwie erst danach gedacht.
2. Diese Winkel an die Wand schrauben und dabei darauf achten, dass sie gerade sind. Wasserwagen sind dafür gut geeignet!
3. Dann braucht man kleine Häkchen an der Unterseite, um später den Unterdeckel des Buches, der den Winkel auch von unten verdeckt, oben zu halten. Das war nicht so einfach, wie man denkt dass es sein würde.
Eine Möglichkeit wäre, eines der Bücher zu opfern und es an den Winkel zu kleben, sodass alles auf dem Metall liegt, außer dem unteren Buchdeckel. Das wäre zwar am stabielsten aber aus meiner Sicht zerstört es den ganzen Gedanken des schwebenden Bücherregals etwas. Also habe ich es nicht gemacht.
Noch eine Möglichkeit: Man klebt das unterste Buch nur mit doppelseitigem Klebeband fest. Was mir daran nicht gefallen hat ist, dass die Seiten vermutlich Schaden davontragen würden.
Also musste ich tatsächlich irgendwie Häkchen basteln.
Am besten schien das mit Draht zu gehen. Wie ich das gemacht habe ist irgendwie schwer zu erklären. Ich habe viel rumprobiert, geformt, gezwickt und wieder neu angefangen, bis es mir irgendwann relativ gut gelungen ist. Denn legt man jetzt das Buch darauf, wird das Cover oben gehalten und es ist (praktisch) nichts zu sehen:)

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